Eine statistische Methode, die Tausende zufällige Szenarien durchspielt, um die Wahrscheinlichkeit verschiedener Ergebnisse zu schätzen — und dem Management fundierte Entscheidungsgrundlagen zu liefern.
Die Monte-Carlo-Simulation ist ein mathematisches Verfahren, das auf wiederholten Zufallsexperimenten basiert. Anstatt eine einzelne Prognose zu erstellen (“Das Projekt kostet 1,2 Mio. €”), werden Tausende mögliche Szenarien durchgerechnet — jedes mit leicht variierenden Annahmen. Das Ergebnis ist keine Zahl, sondern eine Wahrscheinlichkeitsverteilung: Mit 95-prozentiger Wahrscheinlichkeit liegt das Budget zwischen X und Y.
Der Name stammt vom Casino in Monte Carlo, da die Methode Zufallszahlen nutzt — ähnlich wie Roulette. Stanislaw Ulam und John von Neumann entwickelten sie in den 1940er Jahren für nukleare Forschung. Heute ist sie Standard in der Finanzindustrie, der Pharmaforschung und dem Projektmanagement.
Traditionelle Projektplanung arbeitet mit Einzelwerten: Ein Budget, ein Termin, ein Risiko. Das Problem: Diese Werte sind fast immer falsch. Die Monte-Carlo-Simulation ersetzt Punktprognosen durch Wahrscheinlichkeitsbänder und zeigt dem Management, wo die wirklichen Unsicherheiten liegen.
Aversight integriert Monte-Carlo-Simulationen direkt in den Risk-Intelligence-Workflow. Das System simuliert bis zu 2.500 Iterationen pro Projekt — basierend auf Echtzeitdaten aus SAP, Jira, SharePoint und weiteren Quellen. Statt statischer Einmalberechnungen aktualisiert Aversight die Wahrscheinlichkeitsbänder kontinuierlich, sobald neue Daten eintreffen. Das Ergebnis: ein P5/P50/P95-Risiko-Score, der das Management sofort versteht.
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